Die Lage am Pflege-Personalmarkt verschärft sich weiter. Die Schere zwischen benötigtem und vorhandenem Pflegepersonal nimmt ständig weiter zu und die vorhandenen Kräfte zeigen deutliche Zeichen der Überlastung.

Nach einer Studie der Techniker Krankenkasse waren Pflegekräfte in 2021 durchschnittlich 5 Wochen krankgeschrieben. Rückenbeschwerden und die seelische Belastung, verschärft durch die Pandemie-Lage, waren die häufigsten Gründe für eine gesundheitsbedingte Auszeit. Mehr dazu hier: https://www.springerpflege.de/tk-report-pflegekraefte

Gesundheitssystemforscher Michael Simon berichtet in einer von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Studie, dass derzeit deutschlandweit ausreichend Personal zur Versorgung von 28.000 Pflegebetten verfügbar ist, während sich der Bedarf in den nächsten Jahren auf 50.000 und später 78.000 Betten steigern wird. Würden die Vorgaben der Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung beachtet, sähe die Situation sogar noch schlechter aus, weil dann bundesweit 3.000 bis 4.000 Intensiv-Pflegekräfte fehlten. Mehr hierzu: https://www.springerpflege.de/fachkraeftemangel

Innovative Vorstöße, wie z.B. die Arbeit in der Pflege durch ein Stipendium aufzuwerten, wie vom Klinikum Stuttgart vorgelebt, finden leider viel zu wenige Nachahmer. Wer das Konzept und den dazugehörigen Gedanken „Gute Medizin bleibt Teamwork“ näher kennenlernen möchte, findet hier weitere Informationen: https://www.springerpflege.de/weiterbildung/klinikum-foerdert

 

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