Zumindest 500.000 Fachkräfte fehlen derzeit bereits in Deutschland, denn so viele Stellen sind aktuell unbesetzt, viele davon in der Medizin und in der Pflege. Aber statt abgestimmten Handelns an breiter Front blicken wir in der EU auf einen Flickenteppich an Einzelregelungen. In Deutschland wird noch diskutiert, wie mehr Gehalt und kürzere Arbeitszeiten einen Pflegeberuf attraktiver machen können, während Österreich längst entschieden hat, dass die Gehaltszulagen (Gefahren- und Erschwerniszulagen) aus der Corona-Pandemie als dauerhafte Gehaltsbestandteile bei den Empfängern verbleiben.

Statt interessierte ausländische Arbeitskräfte für den deutschen Pflegemarkt zu qualifizieren (https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/jordanische-pflegekraefte-bremen-bremerhaven-100.html), die übrigens in einer Pflegekammer organisiert sind, wird hierzulande noch mit viel Getöse diskutiert, ob solche überhaupt gewünscht sind oder nicht.

Was nutzen die vielen leeren Worte zum Tag der Pflege, wenn keine Verbesserungen bei den Pflegebedürftigen ankommen?

Während die einen sich mal wieder als Maulhelden blamieren und andere sich noch streiten, wer sich wann und wie und zu welchem Lohn um Pflegebedürftige kümmern soll/darf oder organisiert wird, gehen Dritte bereits neue Wege. Zum Beispiel die im schwäbischen Walddorfhäslach ansässige Ostertag DeTeWe GmbH. Diese bietet schon länger Kommunikations- und Digitalisierungslösungen für Krankenhäuser, Reha-Kliniken und Pflegeheime an und hat nun einen praxistauglichen Pflegeroboter entwickelt:

https://www.ostertagdetewe.de/gesundheitswesen/
https://www.ostertagdetewe.de/kranken-pflege-der-zukunft-mit-roboter-lio/

Pflegeroboter Lio ist bereits in der Lage, Pflegeteams mit einigen nützlichen und wichtigen Handreichungen und Überwachungen zu unterstützen. Bleibt also nur noch abzuwarten, bis das Denkvermögen der Entscheidungsträger das Kompetenzniveau der Pflegeroboter erreicht und diese Nutzen bringend in den Pflegealltag eingebunden werden.

 

 

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